Side in Pamphylien war in der Antike eine zeitweise reiche, lebendige und pulsierende Stadt. Die wieder ausgegrabenen Ruinen vermitteln ansatzweise den Glanz der Vergangenheit. Die hiermit verbundenen Ausbeutungsstrukturen, die Armut und das damit verbundene Elend müssen wir uns hinzudenken.
Die Fotografien entstanden im September 2006.
Alanyas Wurzeln gründen in der antiken Geschichte des Mittelmeerraums. Heute befindet sich hier ein Ableger der Touristinnen- und Touristenhochburg Antalya.
Alanya hat eine lange Geschichte. Die Griechen nannten es Korakesion, die Römer wohl so ähnlich, und unter den Byzantinern hieß die Stadt Kalonoros („Schöner Berg“). Die Seldschuken übernahmen die Stadt im 13. Jahrhundert und nannten sie Ala'iye, woraus dann der heutige Name entstand. Mit seinen rund 130.000 Bewohnerinnen und Bewohnern ist Alanya eine eher kleinere Stadt, dafür aber voll im Tourismusgeschäft verankert. Eine der Attraktionen ist der Markttag, der natürlich genauso ist wie überall, nur anders.
Zu den üblichen Touristenattraktionen gehört ein einstündiger Schiffstrip einmal rund um den 250 Meter hohen Burgfelsen, auf dem eine seldschukische Burg steht. Dabei gibt es so spannende Dinge zu sehen wie Felsengrotten und Höhlen, und die Spannung steigt, wenn dazu auch nette Geschichten fabuliert werden. Da gibt es eine Piratenhöhle, eine Höhle der Verliebten und eine Phosphorhöhle. Und rund um den Felsen kann man und frau die seldschukische Burgbefestigung sehen.
Zunächst geht es vorbei am 1225 erbauten Roten Turm, der nicht nur den Hafen beschützen sollte, sondern auch die nahe gelegene bis zu 42 Metern in den Berg hineingetriebene Schiffswerft mit ihren fünf markanten Einfahrtsbögen.
Vom Hafen und vom Schiff aus hat man und frau einen schönen Rundblick auf die gesamte Festungsanlage, die ja zur Hälfte umfahren wird. Innerhalb der Befestigungen stehen zwei Moscheen und zwei Kirchen.
Werfen wir schnell noch einen Blick auf die Grotten und Höhlen.
Mittags werden die werten Touristinnen und Touristen in das Bachbett des Dimçayıtal entführt, die dort über dem kalten und kristallklaren Wasser sitzend ihre Forelle zu sich nehmen. Derartige Anlagen ziehen sich kilometerlang.
Die seldschukische Festung kann man und frau auch an einem ganzen Vormittag oder Nachmittag abgehen. Wir machen es hier etwas kürzer und werfen noch einen Blick auf einen Teil von Alanya.
1948 wurde bei Steinbrucharbeiten zugällig die rund 15.000 Jahre alte Damlataş-Tropfsteinhöhle gefunden, über der die seldschukische Burg trohnt. Das Besondere an dieser Höhle ist ihre Luftfeuchtigkeit von 96 Prozent, verbunden mit einer konstanten Raumtemperatur von 23 Grad Celsius. Deshalb wird sie insbesondere Asthmakranken empfohlen, möglichst jedoch nicht dann, wenn Scharen von Besucherinnen und Besuchern die Höhle abfotografieren.
Am Wegesrand eine kleine Bananenplantage.
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