Side und Meer.
Side in Pamphylien.

Side (Pamphylien)

Nekropole (Monument)

Fotografien und Texte

 

Side in Pamphylien war in der Antike eine zeitweise reiche, lebendige und pulsierende Stadt. Die wieder ausgegrabenen Ruinen vermitteln ansatzweise den Glanz der Vergangenheit. Die hiermit verbundenen Ausbeutungsstrukturen, die Armut und das damit verbundene Elend müssen wir uns hinzudenken.

Die Fotografien entstanden im September 2006.

 


 

Nördlich der Stadtmauer wurden die Toten bestattet. Dies waren nicht einfache Friedhöfe, wie wir sie zumeist kennen, sondern – zumindest an den Hauptstraßen – pompöse Demonstrationen der Macht und des Reichtums der Verstorbenen. Dies wurde in der Antike in vielen Städten des Mittelmeerraumes praktiziert, so auch in Side. Nur wenig ist davon erhalten. Wahrscheinlich wurden die meisten Grabbauten geplündert, als unchristlich zerstört oder als Steinbruch genutzt. Deshalb gibt es in Side auch nur verstreute Funde, wobei nicht auszuschließen ist, daß noch so manches Monument unterhalb der Erde oder des Sandes der Dünen verborgen ist.

Die sidetische Nekropole erstreckte sich von Meeresstrand zu Meeresstrand. Deshalb werden die Bilder von den Grabbauten bzw. den Ruinen nördlich der Stadtmauer auf drei Seiten verteilt. Auf dieser Seite wird ein Monument vorgestellt, das erst in jüngster Zeit ausgegraben und wieder aufgebaut worden ist. Seine genaue Funktion ist jedoch unklar. Dann gibt es eine Bilderseite zu einzelnen Ruinen an der Hauptstraße des modernen Side und eine weitere zu dem idyllisch angelegten Park in der Nähe des Busbahnhofs (otogar).

Das in den Jahren 1999 und 2000 vor der Zerstörung gerettete Monument steht auf dem Mittelstreifen der vom modernen Side ins am Ende der Halbinsel gelegene Selimiye führenden Straße. Möglicherweise verlief schon in der Antike hier oder in der näheren Umgebung die zum Großen Stadttor gebaute Straße, die Side mit der Außenwelt verband.

 

Vom Kreisel in Side kommend. Monument, Vorderansicht. Monument, Vorderansicht. Monument, Vorderansicht.

 

In der Nähe des Monuments liegen in den Grünanlagen einzelne Sarkophagdeckel herum.

 

Deckel. Deckel.

 

Das Innere des Monuments wurde restauriert und den Touristinnen und anderen Besuchern zugänglich gemacht. Leider wurden die schützenden Glasabdeckungen zerstört; und es scheint so, als würde dieses Monument in diesem Zustand der Vergessenheit anheimfallen. Es kann aber auch sein, daß für archäologische und konservierende Maßnahmen der Etat wie in Deutschland beschränkt ist. Und es gibt eben wichtigeres als mutwillig zerstörtes Glas. Die Bilder zeigen das Innere des Monuments im Uhrzeigersinn.

 

Mosaik unter zerstörtem Glas. Mosaik unter zerstörtem Glas. Innenansicht. Mosaik. Eckgewölbe. Gespiegelte Mauern. Glas über antikem Gemäuer. Glas über antikem Gemäuer. Schacht ins Innere. Mosaik. Corpus delicti. Sarkophag.

 

In der Nähe des Monuments liegen in den Grünanlagen einzelne Sarkophagdeckel herum.

 

Deckel. Deckel.

 

Wer vom damaligen Side kam, hatte hingegen die folgende Aussicht.

 

Monument, Rückansicht. Monument, Rückansicht. Monument, Rückansicht. Monument, Rückansicht.

 

Zur nächsten Fotoseite: Ruinen der Nekropole im Park.

 


 

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