Side und Meer.
Side in Pamphylien.

Side (Pamphylien)

Oststadt

Fotografien und Texte

 

Side in Pamphylien war in der Antike eine zeitweise reiche, lebendige und pulsierende Stadt. Die wieder ausgegrabenen Ruinen vermitteln ansatzweise den Glanz der Vergangenheit. Die hiermit verbundenen Ausbeutungsstrukturen, die Armut und das damit verbundene Elend müssen wir uns hinzudenken.

Die Fotografien entstanden im September 2006.

 


 

In einem Dreieck, das gebildet wird aus der Straße unterhalb des Byzantinischen Hospitals, dem Bischofspalast und dem Meeresstrand an der südöstlichen Flanke der Stadt, erstreckt sich ein weitgehend sich selbst überlassenes Ruinenfeld. Teile dieser Ruinen dürften noch unter den Dünen am Meer vergraben sein. Diese Ruinen gruppieren sich weitgehend um die antike Straße, die vom Osttor zur Staatsagora geführt hat. Möglicherweise gehören einzelne der hier abgebildeten Ruinen auch zu dem Komplex, den der im 5. oder 6. Jahrhundert erbaute Bischofspalast mitsamt Basilika und Nebengebäuden gebildet hat.

Erste Ansicht, zur Orientierung: Vom Ende der südwärts führenden Säulenstraße in Richtung Südwesten.

 

Blick nach Südwesten. Blick nach Südwesten.

 

Folgen wir in etwa der Spur Richtung Staatsagora nach Westen. Auf dem ersten Bild sehen wir links Reste des Bischofssitzes und hinten rechts in der Mitte Teile der Stadtbefestigung.

 

Blick zurück. Grenzmauer. Wohnbauten. Wohnbauten. Ruinenfeld. Ruinenfeld. Blick auf das Byzantinische Hospital. Ruinenfeld. Blick Richtung Theater. Zweisamkeit.

 

Oststadt ist natürlich nicht die offizielle antike Bezeichnung dieses Viertels. Side besaß vier namentlich bekannte Stadtbezirke: die Viertel der Tetrapoliten und der Bomeitai südlich der im 4. Jahrhundert erbauten inneren Stadtmauer, das Viertel des Großen [Stadt-]Tores sowie das Viertel der großen Fabrik, zu dem die hier gezeigten Bilder gehören. Wo diese Fabrik stand, ist unklar. Auch das byzantinische Hospital wurde hiermit in Verbindung gebracht. Zwei der folgenden Bilder verraten uns, daß auch die Straße zum Osttor säulengeschmückt gewesen sein könnte.

 

Hauskomplex. Hauskomplex. Hauskomplex. Ruinenfeld. Überrest einer Säulenstraße ? Überrest einer Säulenstraße ? Ruinenfeld. Bodenfund. Bodenfund. Ruinen.

 

Abschließend zwei Bildersequenzen, die einen Überblick über dieses Ruinenfeld vermitteln sollen. Dies ist Sequenz 1:

 

Ruinenfeld. Ruinenfeld. Ruinenfeld. Ruinenfeld.

 

Und dies ist Sequenz 2:

 

Ruinenfeld. Ruinenfeld. Ruinenfeld. Ruinenfeld. Ruinenfeld. Ruinenfeld.

 

Zur nächsten Fotoseite: Bischofspalast und Basilika.

Die Übersichtsbilder auf das Ruinenfeld sind in höherer Auflösung (800x800) auf einer eigenen Seite anzuschauen.

 


 

Diese Seite wurde zuletzt am 5. September 2008 aktualisiert. Links auf andere Websites bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2006, 2008. Die Wiedergabe von Texten und Bildern dieser Webseite, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

URL dieser Seite : http://www.walter-kuhl.de/sidesite/oststadt.htm

 
 
 
Valid HTML 4.01 Transitional  Valid CSS!