Side und Meer.
Side in Pamphylien.

Side (Pamphylien)

Noch mehr Theater

Fotografien und Texte

 

Side in Pamphylien war in der Antike eine zeitweise reiche, lebendige und pulsierende Stadt. Die wieder ausgegrabenen Ruinen vermitteln ansatzweise den Glanz der Vergangenheit. Die hiermit verbundenen Ausbeutungsstrukturen, die Armut und das damit verbundene Elend müssen wir uns hinzudenken.

Die Fotografien entstanden im September 2006. Sie zeigen weitere Ansichten des Theaters von Side und dessen Umgebung.

 


 

Eine griechische Polis, die etwas auf sich hielt, verfügte selbstverständlich über ein eigenes Theater. Üblicherweise wurde es an einen Hügel angelehnt, mit dem Vorteil, daß auch die oberen Sitzränge auf dem nackten Fels gründeten. Im Falle Sides gab es diesen natürlichen Standortvorteil nicht. Hier mußte ein solider Untergrund erbaut werden. Möglicherweise mußte für die Steinversorgung die in römischer Zeit nicht mehr benötigte seeseitige Stadtmauer herhalten. Schätzungen zufolge sollen bis zu 20.000 Menschen in dieses nicht gerade kleine Theater gepaßt haben, was angesichts der gerade einmal doppelt so großen Stadtbevölkerung enorm ist. Der Ausgräber Arif Müfid Mansel datiert das Theater aufgrund seiner architektonischen Eigenheiten in das 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Vermutlich stand hier ein griechischer bzw. hellenistischer Vorgängerbau. In den Jahrhunderten danach wurde es an einzelnen Stellen umgebaut und den vorherrschenden Bedürfnissen einer sich christianisierenden Gesellschaft angepaßt. Ein Erdbeben ließ das Theater der später verödeten Stadt an einzelnen Stellen einstürzen.

Angesichts einer Vielzahl von Fotografien, die ich von diesem Bauwerk gemacht habe, gibt es neben dieser ausführlicheren Seite mit Theater-Fotografien noch eine weitere knapper gehaltene Seite, die Teil meine Rundgangs durch das antike Side ist.

Zunächst einmal einige Außenansichten aus der Ferne.

 

Blick aus weiter Ferne, aus den Dünen von Side. Blick von der Staatsagora. Blick von der Staatsagora. Blick von der Staatsagora. Blick vom Absperrzaun der Agora. Blick vom Absperrzaun der Agora. Blick vom Absperrzaun der Agora. Blick vom Absperrzaun der Agora, abends. Blick vom Absperrzaun der Agora, abends. Blick vom Museum aus. Blick von der Staatsagora. Blick von hinten.

 

Dann einige Außenansichten aus der Nähe.

 

Noch einmal mit Blick aus Süden. Etwas näher am Objekt. Torbogen. Torbogen. Theaternebeneingang und Torbogen. Theaternebeneingang und Torbogen. Nebeneingang. Von Selimiye kommend. Richtung Haupteingang. Eingangsbereich. Eingangsbereich, die Seemauern entlang kommend .

 

Wir betreten das Theater. Da es noch vier weitere Eingänge gegeben hat, stellt sich die Frage, ob Sides Bewohner und Besucherinnen zentral abkassiert wurden oder einfach frei von allen Seiten ins Theater strömen durften. Doch zunächst etwas Information.

 

Lageplan. Deutsche Beschreibung. Lageplan. Deutsche Beschreibung.

 

Gehen wir also die Treppe zur Innengalerie hoch, wenden uns nach rechts (mit Blick in die Galerie) und anschließend gleich wieder nach links, dann können wir einen großartigen Ausblick auf das antike Side genießen. Im Altertum wird das ein wenig anders ausgesehen haben. Erstens befand sich das Theater nicht in seinem derzeitigen Zustand und zweitens war die komplette Bühnenwand noch aufgerichtet. Im Zuge des Baus der inneren Stadtmauer war ohnehin für die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer die Sicht nach außen versperrt.

 

Bühne. Bühne. Blick auf Side. Blick auf Side. Ränge auf der von der Bühne aus rechten Seite. Bühnenbild und Teil der inneren Stadtmauer. Bühnenbild und Teil der inneren Stadtmauer. Ränge auf der von der Bühne aus rechten Seite. Gestürzte Säule. Architrav-Friesstück vom Untergeschoß der 'scenae frons' des Theaters. Dekoration. Dekoration. Blick von unten auf die Sitzreihen. Bühne. Bühne.

 

Die einzelnen Sitzreihen werden durch eine Füßattrappe abgeschlossen. Dieses dekrative Element soll wohl darauf verweisen, daß in alter Zeit vielleicht echte Sitze oder Sitzreihen aus Holz oder anderen Materialien tatsächlich Standfüße besaßen.

 

Füße. Füße. Füße. Füße. Füße. Füße. Moderner ist die Plexiglasverkleidung bei fehlenden Sitzen.

 

Diverse Ansichten:

 

Sitzreihen. Sitzreihen. Sitzreihen. Gefahrenstelle. Sieht etwas unaufgeräumt aus. Sitzreihen. Versperrter Blick ins Innere. Hinter den Kulissen. Hinter den Kulissen. Bruchstück.

 

Um zu den oberen Rängen zu gelangen, gab es in der Innengalerie mehrere Treppenaufgänge. Teilweise sind sie erhalten, aus Sicherheitsgründen werden sie jedoch unzugäglich gehalten:

 

Obere Sitzreihen. Mast. Innengalerie. Blick nach außen. Seiteneingang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang. Aufgang.

 

Weitere Ansichten:

 

Blick auf Bühnenbilder und innere Stadtmauer. Sitzreihen. Sitzreihen. Bühneneingang. Blick nach Side. Blick nach Side. Blick ins Theaterrund. Stellen wir uns einfach einmal vor, die Ränge seien besetzt. Der Zahn der Zeit. Bühnenbild. Bühnenbild, eingestürzt. Bühnenbild, eingestürzt. Bühnenbild. Stein mit Befestigungsloch. Dasselbe in multipler Ausführung. Gefahr von oben. Gefahrenstelle. Sitzkissen. Umgestürzte Bühnendekoration. Bühne. Bühne. Bühne. Bühne. Ein Stück Bühnendekoration. Ein Stück Bühnendekoration. Ein Stück Bühnendekoration. Ein bißchen steil. Theaternutzung durch Touristenfestival.

 

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Weitere Fotos des Theaters von Side.

 


 

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Oktober 2008 aktualisiert. Links auf andere Websites bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2006, 2008. Die Wiedergabe von Texten und Bildern dieser Webseite, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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