Rangierfahrt auf der Riedbahn.
Die Riedbahn von Darmstadt nach Goddelau
Walter Kuhl
Rangierfahrt auf der alten Riedbahn.
Rangierfahrt auf der Riedbahn.
Hektometerstein in Kranichstein.
Eisenbahnmuseum Kranichstein.
Alte Riedbahntrasse in Griesheim.
Griesheim.
Hektometerstein bei Weiterstadt.
Weiterstadt-Riedbahn.
Markierungsstein der Hessischen Ludwigsbahn.
Hessische Ludwigsbahn.

Die Riedbahn von Darmstadt nach Goddelau

Hektometer­steine entlang der Strecke

Fotograische Dokumentation der Betonzwerge

1869 wurde die Riedbahn zwischen Darm­stadt und Worms eröffnet. Die heutige Riedbahn mit ihrem Haupt­verlauf von Mannheim nach Frankfurt wurde erst zehn Jahre später errichtet. Doku­mentiert wird auf meinen Riedbahn-Seiten der Strecken­abschnitt zwischen Darm­stadt und Goddelau. Die Geschichte der Riedbahn wird an anderer Stelle meiner Webseite ausführ­lich abgehandelt.

Auch wenn andere Strecken der ehemaligen Eisenbahn­direktion Mainz und der nach­folgenden Bundesbahn­direktion Frank­furt (M) Hektometer­steine im Abstand von ein­hundert Metern aufweisen, so ist dies beim Teilstück der Riedbahn zwischen Darm­stadt und Goddelau-Erfelden nicht der Fall gewesen. Hier stehen die aus Beton gegossenen Gesellen im Abstand von zwei­hundert Metern, zumeist auf der Nordseite der Bahn­trasse. Von den (theore­tisch) rund 80 Hektometer­steinen, die zwischen Darm­stadt und Goddelau-Erfelden zu finden sein müßten, hat nur etwa die Hälfte das Ende dieses Teils der Riedbahn über­lebt. Viel­leicht findet sich ja noch der eine oder andere …


Steinbilder

Goddelau Goddelau Wolfskehlen Wolfskehlen Wolfskehlen Wolfskehlen Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Darmstadt-Kranichstein Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Griesheim Weiterstadt Weiterstadt Weiterstadt Weiterstadt Weiterstadt Weiterstadt Weiterstadt Weiterstadt Weiterstadt Weiterstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt

Zusatzinformationen

Zwischen Goddelau und Griesheim sind die Hektometer­steine nur noch sporadisch vorhanden. Die Hektometer­steine 50,4 bis 52,2 sind beim Rückbau der Strecke in der Gemar­kung Griesheim wohl gleich mit entsorgt worden, spätestens 1991 beim Abbau des Gleises nach Darmstadt und dem Neubau von Mehr­familien­häusern auf der ehemaligen Bahn­trasse. Hektometer­stein 48,2, der 2009 noch vor­handen war, wurde ausge­graben und ent­wendet. Hektometer­stein 50,2 scheint dieses Schicksal geteilt zu haben. Der Hektometer­stein 52,2 ist andern­orts erhalten, denn er steht auf dem Gelände des Eisenbahn­museums in Kranich­stein. Nach einer Auslichtungs­aktion der Stadt Griesheim (2011) fand sich der bis dato unzugäng­liche Hektometer­stein 53 nicht mehr; er scheint schon zuvor entsorgt worden zu sein. Hektometer­stein 53,6 dürfte beim Bau des Gries­heimer Nordrings ver­schwunden sein. Die Hektometer­steine 55,6 bis 56,2 sind nicht auffindbar und wurden vermutlich beim Rückbau der Strecke rund um die ehemalige Block­stelle Pallas­wiese entfernt. Hektometer­stein 57,8 dürfte dem Bau der neuen, heutigen ein­gleisigen Brücke über die Gräfen­häuser Straße zum Opfer gefallen sein. Hektometer­stein 58,8 ist ver­mutlich beim Rückbau des zweiten Gleises der Kurve von der Main-Rhein-Bahn am Wöhler­weg weg­gekommen. Der Fortgang der Strecke nach Hektometer­stein 59,8 in Richtung Darmstadt Haupt­bahnhof wurde nicht weiter verfolgt.

Die Aufnahmen der Hektometer­steine 46,2, 52, 55,2 und 56,6 enstanden im Frühjahr und Sommer 1988, die des Hektometer­steins 51,8 im Januar 1991, die des Steines 55,6 im April 1990 und des Steines 49,2 im Juli 1991. Sie stammen von Eva Lorenz. Rouven Dey fand im Februar 2018 den Stein 46,4 und überließ mir seine Aufnahme hiervon. – Die Steine stehen zwischen Bahnhof Goddelau und km 58,2 in Fahrt­richtung Goddelau, danach in Richtung Darm­stadt.

Darmstadt 60,6

Am Nordkopf des Bw Darmstadt steht auf freier Strecke Hektometer­stein 60,6.