Kilometerstein. Hektometerstein 59,4, schneebedeckt.

Nach dem Ende der Riedbahn von Darmstadt nach Goddelau

Winterbilder

Fotogalerie

1869 wurde die Riedbahn zwischen Darmstadt und Worms eröffnet. Die heutige Riedbahn mit ihrem Hauptverlauf von Mannheim nach Frankfurt wurde erst zehn Jahre später errichtet. Dokumentiert wird auf meinen Riedbahn-Seiten der Strecken­abschnitt zwischen Darmstadt und Goddelau.

Veränderte Perspektiven finden sich, wenn ein Schneeteppich Gleise, Gebäude und Brücken einweißt. An einem Dezembernach­mittag ging ich entlang einer leicht nachvollzieh­baren Route einige der noch sichtbaren Relikte Darmstädter Eisenbahnge­schichte ab. Zu meiner Überraschung mußte ich hierbei feststellen, daß das Stellwerk Hammelstrift und das benachbarter Bahnwärter­haus durch das Unternehmen Merck zwischenzeit­lich abgetragen wurden.

Die Aufnahmen erheben nicht den Anspruch künstlerischer Gestaltung, sie geben vielmehr eine Momentauf­nahme wider. Die Fundorte zu den einzelnen Bildern sind auf dem Lageplan von 1906 eingezeichnet.


Wasserturm im Aw.
Bild 1: Der Wasserturm des ehemaligen Aus­besserungs­werks auf der „Knell“. Daneben die Zentrale der HSE.
Ansicht Nordbahnhof.
Bild 2: Der Nordbahnhof.
Gleisanschluß Merck.
Bild 3: Der Gleisanschluß Merck an der Verbindungsbahn. Das Einfahrtstor befindet sich im Rücken des Fotografen.
Drei verschwundene Gebäude.
Bild 4: Abgerissen: das ehemalige Stellwerk [⇒ E1] der Hessischen Ludwigs­bahn, das Bahn­wärter­haus [⇒ E2] und der zugehörige Schuppen.
Brücken an der Bergschneise.
Bild 5: Brücken an der Bergschneise. Vorne die neue Spann­beton­brücke der Main-Neckar-Bahn, dahinter die Straßen­brücke der Bundes­straße 3, darunter das untere Stockwerk der ehemaligen Blockstelle Bergschneise [⇒ E3].
Verschwundener Durchlaß.
Bild 6: An dieser Stelle wurde einst die Hammels­trift unter der Main-Neckar-Bahn hindurch­geführt [⇒ E4].
Vias-Zug am Wöhlerweg.
Bild 7: Vias-Triebwagen am Bahn­über­gang Wöhlerweg [⇒ E5] auf dem Weg nach Darmstadt.
Eisenbahnbrücke.
Bild 8: Die denkmal­geschützte Brücke [⇒ E6] an der nördlichen Einfädelung von Odenwald- und Riedbahn.
Gräfenhäuser Straße.
Bild 9: Das Nadelöhr nach Weiterstadt: die Eisenbahn­brücken über der Gräfen­häuser Straße [⇒ E7].
Eisenbahnbrücke.
Bild 10: Eingleisige Brücke der letzten Darmstädter Riedbahn­reste über die Gräfen­häuser Straße [⇒ D2].
Prellbock.
Bild 11: Der Prellbock [⇒ D3] des ehemaligen Werk­stätten­gleises.
Einfahrt Röhm.
Bild 12: Abzweig des Riedbahn­restes in das Werks­gelände von Evonik/Röhm in Weiterstadt [⇒ D4].
Kilometerstein.
Bild 13: Hekto­meter­stein am ehemaligen Posten 84 [⇒ D5] ohne Funktion in Weiterstadt-Riedbahn.
Eisenbahnbrücke.
Bild 14: Die Brücke des ehemaligen Werk­stätten­gleises über die Pallas­wiesen­straße [⇒ G1].
Eisenbahnbrücken.
Bild 15: Eisenbahn­brücken über der Pallas­wiesen­straße [⇒ G2].
Weichenhebel.
Bild 16: Zugeschneite Weiche im Industrie­gebiet an der Mainzer Straße, ohnehin außer Funktion.
Einfahrten.
Bild 17: Röhm & Haas, heute Evonik (links) [⇒ L7] und Hofmann-Rieg (ganz rechts) [⇒ L6], beide noch mit Gleis­anschluß.
Zeppelinhalle.
Bild 18: Die noch vorhandene der beiden ehemaligen (sogenannten) Zeppelin­hallen, errichtet im Auftrag der Bahnbedarf A.-G. zu Beginn der 1920er Jahre. Sie dienten als Werk­stätten [⇒ L8].

 
 
 
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