Karte zur Riedbahn. Riedbahn Darmstadt–Goddelau.

Abseits der Riedbahn von Darmstadt nach Goddelau

Die Verbindungskurve zum Abzweig Eichmühle

Dokumentation

1869 wurde die Riedbahn zwischen Darmstadt und Worms eröffnet. Die heutige Riedbahn mit ihrem Hauptverlauf von Mannheim nach Frankfurt wurde erst zehn Jahre später errichtet. Dokumentiert wird auf meinen Riedbahn-Seiten der Streckenab­schnitt zwischen Darmstadt und Goddelau.

Die Verbindungskurve zwischen der Riedbahn bei Groß Gerau-Dornberg und der Main-Rhein-Bahn kurz vor Klein-Gerau wurde Ende der 1960er Jahre projektiert und zu Beginn des Sommerfahr­plans 1970 fertiggestellt. Hiermit bot sich der Bundesbahn eine wenig aufwendige und von den Investitions­kosten her preisgünstige Alternative zur nicht elektrifizierten Riedbahn zwischen Goddelau und Darmstadt. Folgerichtig wurde der Personenverkehr auf dem nicht elektrifizierten Riedbahnteil­stück zum Winterfahr­plan 1970/71 eingestellt und das überflüssige Streckengleis von Goddelau nach Griesheim kurz darauf abgebaut.

Die Verbindungskurve wurde von 1970 bis 1995 auch von Nahverkehrs­zügen aus dem Ried nach Darmstadt und zurück genutzt. Im ersten Fahrplanhalb­jahr waren es noch bis zu sechs Züge täglich in jeder Richtung, aber schon bald pendelten nur noch morgens zwei Berufsverkehrs­züge nach Darmstadt und abends wieder zurück nach Worms. Seither handelt es sich um eine reine Güterzug­strecke. Ab und an gelingt es mit geduldigem Warten, einen solchen Zug abzupassen.

»»  Siehe auch Das Ende einer Strecke.


Güterzug.

Bild 1: Von Lokomotive 482 025 gezogener Güterzug in Richtung Aschaffenburg am 14. Oktober 2010.

Güterzug.

Bild 2: Von Lokomotive 152 167 gezogener Güterzug in Richtung Aschaffenburg am 14. Oktober 2010.


 
 
 
Valid HTML 4.01 Transitional  Valid CSS!