Bahnhofsbild.
Der Bahnhof in Seitschen
Walter Kuhl
Der Bahnhof von Seitschen.
Der Bahnhof.
Ein Schuppen am Bahnhof von Seitschen.
Ein Schuppen.
Die Bahnhofsrestauration.
Die Bahnhofsrestauration.
Bewegung im Bahnhof.
Auf der Durchreise.
Wegestein.
Wegestein in Seitschen.

Der Bahnhof in Seitschen.

1846 eröff­nete die Säch­sisch-Schlesi­sche Eisen­bahn­gesell­schaft die Station Seitschen (sorbisch: Žičeń) an der Strecke von Dresden nach Gör­litz. 160 Jahre später ver­ließ der letzte Fahr­dienst­leiter das Stations­ge­bäude, einige Jahre später wurde es auf einer Auktion in Dresden ver­steigert.

Wegesteine in der Oberlausitz

Liste meiner nicht ganz voll­ständigen Samm­lung von Relikten am Weges­rand

Die Oberlausitz bestand zu Beginn des 19. Jahr­hunderts wie die meisten Gegenden Deutsch­lands aus ziemlich vielen kleinen Dörfern und Weilern. Als regionale Besonder­heit mag die Namens­ähnlich­keit mancher dieser Ort­schaften gelten, obwohl sie im Sorbischen sicher differenter geklungen haben. So liegt Siebitz in der Nähe von Stiebitz, und es gibt noch ein weiteres Siebitz Richtung Kamenz. Loga bei Luga, Stacha nicht weit entfernt von Storcha, Birkau in Reich­weite von Burkau; und auch Ausch­kowitz und Drausch­kowitz laden zum Fehl­hören ein. Panne­witz bei Saritsch ist nicht zu ver­wechseln mit Panne­witz bei Uhyst. Und dann gibt es noch die Farben­dörfer Roth­naußlitz, Weiß­naußlitz und Schwarz­naußlitz, aber seltsamer­weise nicht Blau­naußlitz oder Gelb­naußlitz. Da bedurfte es einer klaren Orientierung.

Kleinere oder größere Steine wurden ab den 1820er Jahren an Kreu­zungen und am Weges­rand aufge­stellt. Sie gaben zunächst die Ent­fernung in Stunden, später dann in Kilo­metern an. Wieviele dieser Steine es gegeben hat, wird wohl nicht mehr zu ermitteln sein. Die noch erhal­tenen Steine dürften etwa die Hälfte, vielleicht auch nur ein Drittel des ursprüng­lichen Bestandes aus­machen. Noch in den 1930er Jahren finden wir ihre Stand­orte auf Meßtisch­blättern wieder, wo sie als Weg­weiser einge­zeichnet sind. Aller­dings nicht alle. Die nach­folgenden Listen orien­tieren sich an diesen Meßtisch­blättern. Frühere Aus­gaben werden als Ergän­zung heran­gezogen. Die dortigen Ein­träge sind nicht kon­sistent. Einzelne Weg­weiser erschei­nen in den früheren Karten, aber nicht auf den späteren; und umge­kehrt. Daraus auf ein Auf­stellen oder Ver­schwinden ein­zelner Weg­weiser schließen zu wollen, halte ich für zumin­dest proble­matisch; dies wäre im Einzel­fall – etwa in Nesch­witz ist das mög­lich – erst nach­zuweisen.

Die Anzahl dieser Weg­weiser in den Topo­grafischen Karten sind demnach nur als Minimal­angabe zu be­trachten. In heutiger Zeit sind viele dieser Steine, aber nicht alle, jeweils einzeln als Kultur­denkmal einge­stuft. Die Kriterien, warum einzelne dieser Steine ent­weder nicht auf den Karten einge­tragen waren oder heute nicht als Kultur­denkmal gelten, sind unklar.

Ich bereise mehr oder weniger gründlich zwanzig Städte und Gemeinden im süd­lichen und öst­lichen Teil des Land­kreises Bautzen und gedenke etwas mehr als zwei­hundert dieser Objekte zu finden. Die nach­folgenden Listen, die nach und nach fertig­gestellt werden, kombi­nieren die noch vorhan­denen mit den schon verschwun­denen Wege­steinen. Dann wird dies die genau­este Erfas­sung dieser Art sein, wenn auch nur auf dem Gebiet etwa eines Fünftels des Land­kreises. Aber hier noch­mals ein Caveat: ich verspreche nicht, in annehm­barer Zeit damit fertig zu werden.

Wer Fotografien von einzelnen Steinen bei­steuern kann, darf mich gerne kontak­tieren.

Meine Numerierung versucht, alle Objekte mit einem drei­stelligen Code zusammen­zutragen. Nummern-Lücken sind beab­sichtigt und sollen mög­liche Neu­funde berück­sichtigen. Ob dieses Nummern­system aus­reicht, wird sich zeigen. Meine Vermu­tung ist, daß es inner­halb ein­zelner Dörfer, aber auch auf dem freien Weld weitere Exem­plare gege­ben hat. Aller­dings sind mir bei meinen Exkur­sionen nur wenige Steine begeg­net, die auf den Meß­tisch­blättern nicht ver­zeichnet waren. Wenn in einzelnen Gemein­den die Dörfer alpha­betisch abge­handelt werden und in anderen eher eine Art Tour durch die Gemeinde voll­zogen wird, so ist dies meiner willkür­lichen Handhabung ge­schuldet.

Zu den Tabellen: mit Forschuns­gruppe ist die Forschungs­gruppe Kur­sächsische Post­meilen­säulen gemeint, die ihre eigene Erfas­sung und Kartie­rung in den kommen­den Jahren durch­führt. Die Frage „auf Topo?“ nennt, falls vor­handen, das Meßtisch­blatt, auf dem die Wegmeiser­marke zu finden ist. Die Geo­daten werden nach­getragen, wenn ich die Zeit finde, die Stand­orte über OSM zu ermitteln. Solange muß die Beschrei­bung der Örtlich­keit genügen. Falls der Stein noch vor­handen ist, wird nach Möglich­keit ein Link auf eine Foto­grafie gesetzt.


Göda

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
101  Ober­förstchenRondell Drei­stern zur Auto­bahn A 4Abzweig nach Klein­welka4852 JAbei Dreistern
102  Ober­förstchenGöda nach BautzenAbzweig Rich­tung Kamenz bei Drei­stern4852 neinheute Kreis­verkehr
103  GödaGöda nach BautzenDöber­kitz nach Klein­seitschen4852 nein 
104  Klein­seitschenPreske nach Drausch­kowitzRosen­gasse nach Klein­först­chen4852 nein 
105  Klein­seitschenDöber­kitz bzw. Preske nach Klein­seitschenAbzweig nach Groß­seitschen (Rosen­gasse)4852 nein 
10609303838 Klein­seitschenKlein­seitschen nach Klein­förstchenDöber­kitz über #105 nach Drausch­kowitz4852 JA 
107  Klein­seitschenPreske nach Drausch­kowitzKlein­seitschen nach Klein­förstchen4852 neinStandort am heutigen Ende der Straße von Drausch­kowitz
108  Klein­förstschenKlein­seitschen bzw. Klein­förstchen nach Techritz 4852 neinan der nach 1990 abge­bauten Brücke über die Bahn­strecke von Bischofs­werda nach Bautzen
Tabelle 1.1: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Göda, Teil 1.
Wegesteine Gemeinde Göda.

Wegesteine im östlichen Teil der Gemeinde Göda nach Angaben des Meß­tisch­blatts 4852. Vorhan­dene und ver­schwundene Steine sind blau markiert; Steine in Bautzen und Dober­schütz-Gaußig sind nicht dar­gestellt.

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
11209303442 Groß­seitschenSeitschen nach GaußigBrösang nach Medewitz4851 JA 
11309250278 Groß­seitschenSeitschen Rittergut zum Bahnhof nein JAin der Bahnhofs­sied­lung am Rondell mit der hier abzwei­genden Straße nach Gaußig; frühes­tens 1914 beim Bau der Umgehungs­straße aufge­stellt
11409250275 Groß­seitschenGöda nach Gaußigvor dem Rittergutnein JAzwischen September 2017 und Mai 2022 „geköpft“
115  Groß­seitschenGöda nach GaußigAbzweig nach Birkau4851 nein1990 wohl noch vorhanden
119  BirkauSeitschen nach BirkauAbzweig nach Günthers­dorf und Gaußig4851 nein 
12009250265 BirkauBirkau nach Klein­pragaNeuspitt­witz nach Göda4851 JA 
12109251392 BirkauBirkau nach Spitt­witzNeuspitt­witz nach Klein­praga4851 JAheute knickt hier die Straße von Birkau kommend Rich­tung Klein­praga ab
122  SpittwitzSpittwitz nach Mede­witzAbzweig nach Birkau4851 neinin der Ortsmitte von Neu­spittwitz
123  SpittwitzGöda nach Bischofs­werda(Birkau bzw.) Abzweig nach Spittwitz4851 JAhier kam der Weg von Birkau über den Mord­grund an
124  SpittwitzBischofs­werda nach GödaSpittwitz nach Mede­witznein neinhypothe­tisch; unklar, ob hier jemals ein Wege­stein aufge­stellt wurde
125  LeutwitzSpittwitz nach Leut­witzAbzweig nach Canne­witz4851 nein 
12609251156 LeutwitzSpitt­witz nach Groß­hänchenStacha nach Neda­schütz (Milchweg)4851 JA 
127  LeutwitzStacha nach Neda­schützGroß­hänchen nach Pott­schapp­litz4851 nein 
131  Semmi­chauBischofs­werda nach GödaKlein­praga nach Semmi­chau4851 nein 
132  Semmi­chauBischofs­werda nach GödaPietzsch­witz nach Neu­spitt­witz4851 nein 
133  KleinpragaPietzsch­witz nach Neu­spitt­witzKleinpraga nach Semmi­chau4851 nein 
134  Neda­schützPietzsch­witz nach Neu­spitt­witzNeda­schütz nach Göda4851 JAsüdwest­liche Ecke des Straßen­dreiecks östlich von Neda­schütz
135  GödaGöda nach Neda­schützAbzweig nach Coblenz4851 JAsüdös­tliche Ecke des Straßen­dreiecks östlich von Neda­schütz
136  Neda­schützPietzsch­witz nach Neu­spitt­witzAbzweig nach Göda4851 JAnordwest­liche Ecke des Straßen­dreiecks östlich von Neda­schütz
137  Neda­schützPietzsch­witz nach Neu­spitt­witzAbzweig nach Coblenz4851 neinam Nordrand von Neda­schütz
141  Grenze von Neda­schütz zu Pietzsch­witzPietzsch­witz nach Neu­spitt­witzAbzweig nach Coblenz4851 JASäule mit rundem Kopf und Jahres­zahl 1859. Der Abzweig ist nicht mehr vor­handen.
142  CoblenzPannewitz nach Pietzsch­witzAbzweig nach Neda­schütznein JA 
14309303824 CoblenzPannewitz nach Pietzsch­witzAbzweig nach Auschko­witz4851 JA 
14409252220 DobranitzPannewitz nach Pietzsch­witzZischko­witz nach Groß­hänchennein JA 
14509252219 DobranitzZischko­witz nach Groß­hänchenAbzweig ins Dorf Dobra­nitz4851 JA 
149  Zischko­witzAuschko­witz nach Zischko­witzTschasch­witz nach Coblenz4751 JADer Weg aus Tschasch­witz ist teil­weise nicht mehr vor­handen.
150  Zischko­witzAuschko­witz nach Zischko­witzAbzweig nach Liebonnein JA 
151  Zischko­witzAuschko­witz nach Zischko­witzAbzweig nach Dobra­nitz bei Zischko­witz4751 neinUnklar, ob das Meßtisch­blatt damit den vorhe­rigen Wege­stein meint.
152  Zischko­witzZischko­witz nach Pietzsch­witzAbzweig nach Prisch­witz4751 neinKorre­spondieren­der Stein ist #156.
153  Pietzsch­witzinnerorts, Zischko­witz nach Prisch­witz und DöbschkeAbzweig nach Neda­schütz und Dahrennein neinauf Meßtisch­blatt von 1912 vor­handen, auf dem von 1940 nicht ein­deutig erkenn­bar
154  Pietzsch­witzinnerorts am Weg nach DöbschkeStraße nach Prisch­witznein JA 
15509252365 Prisch­witzKamenz nach Bautzen (Drei­stern)Abzweig nach Pietzsch­witznein JAAn der Bus­halte­stelle.
156  Prisch­witzKamenz nach Bautzen (Drei­stern)Abzweig nach Zischko­witznein JAKorre­spondieren­der Stein ist #152.
160  PaßditzKamenz nach Bautzen (Drei­stern)Paßditz nach Auschko­witz4751 nein 
16109303834 PaßditzKamenz nach Bautzen (Drei­stern)Paßditz nach Coblenz4751 JADer Weg nach Coblenz ist teil­weise nicht mehr vor­handen.
16209303833 LiebonKamenz nach Bautzen (Drei­stern)Pusch­witz nach Zischko­witz4751 JA 
163  ZscharnitzPuschwitz nach Zischko­witzAbzweig nach Zschar­nitz bei Liebon4751 nein 
164  ZscharnitzPuschwitz nach Zischko­witzNucknitz nach Zschar­nitz4751 nein 
16509252225 ZscharnitzLiebon nach Dreikret­schaminnerorts, Abzweig nach Nucknitznein JA 
166  StorchaZscharnitz nach Dreikret­schamAbzweig nach Storchanein neinhypothe­tisch; unklar, ob hier jemals ein Wege­stein aufge­stellt wurde
16709252256 StorchaCrost­witz nach Dreikret­schamZschar­nitz nach Weidlitznein JA 
16809252231 StorchaCrost­witz nach Dreikret­schamam westlichen Dorfende Abzweig nach Lauske4751 JAAufstell­datum 1856
169  StorchaCrost­witz nach Dreikret­schamPuschwitz nach Zischko­witz4751 nein 
Tabelle 1.2: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Göda, Teil 2.
Wegesteine rund um Sollschwitz.

Übersichs­karte zu vorhan­denen (blauer Kreis), verschwun­denen (roter Kreis) und hypo­thetischen (rotes Frage­zeichen) Wege­steinen in Storcha, Dreikret­scham, Soll­schwitz und Muschel­witz auf der Grund­lage von Open­StreetMap. Der in der nach­folgenden Tabelle erschei­nende Dachs­weg ist der weiß ge­färbte ausge­baute Feldweg am rechten Bild­rand. Daten von OpenStreetMap, ver­öffent­licht unter ODbL.

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
17309303835 Dreikret­schanCrost­witz nach Dreikret­schamam westlichen Dorfende Abzweig nach Weidlitznein JA 
174  Dreikret­schamOrtsmitteAbzweig nach Sollsch­witz und Musche­lwitznein neinhypothe­tisch; unklar, ob hier jemals ein Wege­stein aufge­stellt wurde; evtl. nur einer für beide Abzweige
175  Dreikret­schamDreikret­scham nach GödaAbzweig nach Loganein neinhypothe­tisch; unklar, ob hier jemals ein Wege­stein aufge­stellt wurde; evtl. nur einer für beide Abzweige
176  Dreikret­schanDreikret­scham nach GödaAbzweig nach Schmoch­titz4751 JAKorre­spondieren­der Stein ist #xxx an der Straße von Loga nach Schmoch­titz.
17709252242 Soll­schwitzDreikret­scham nach Muschel­witzAbzweig nach Zschar­nitznein JAan der Gemarkungs­grenze zu Dreikret­schan
178  Soll­schwitzDreikret­scham nach Muschel­witzAbzweig nach Soll­schwitznein neinhypothe­tisch; unklar, ob hier jemals ein Wege­stein aufge­stellt wurde
179  Soll­schwitzDreikret­scham nach GödaSollschwitz zum Dachsweg und evtl. nach Schmoch­titz4751 nein 
18009303823 Muschel­witzDreikret­scham nach Prisch­witzZschar­nitz nach Salzen­forst4751 JA 
18109303822 Muschel­witzZschar­nitz nach Salzen­forstAbzweig nach Göda4751 JA 
182  Muschel­witzDreikret­scham nach GödaZschar­nitz nach Salzen­forst4751 nein 
183  Soll­schwitzDreikret­scham nach GödaAbzweig nach Stroh­schütz (Dachsweg)4751 nein 
184  Soll­schwitzDachswegAbzweig von Soll­schwitz4752 nein 
185  Soll­schwitzDachswegDreikret­scham nach Schmoch­titz4752 neinverbindet die Steine #176 und #xxx an der Straße von Loga nach Schmoch­titz
186  Soll­schwitzDachswegLoga nach Schmoch­titznein JAam Milleniums­denkmal
187  Muschel­witzGöda nach Dreikret­schamAbzweig nach Muschel­witz4751 JA 
192  GödaKamenz nach Bautzen (Drei­stern)Janno­witz nach Bolbritz4851 JAan der Gemar­kungs­grenze zu Bautzen
193  GödaGöda nach Dreikret­schamAbzweig nach Bolbritz4851 JAam nörd­lichen Dorf­ende von Janno­witz
194  GödaGöda nach Dreikret­schamAbzweig nach Dahren4851 neinam süd­lichen Dorf­ende von Busche­ritz
195  DahrenPietzsch­witz nach Busche­ritzDöbschke nach Göda4851 JA 
196  GödaBischofs­werda nach BautzenSeitschen nach Döber­kitznein JA 
Tabelle 1.3: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Göda, Teil 3.

Demitz-Thumitz

Auf der Fläche der heutigen Germeinde Demitz-Thumitz befinden sich nur noch elf Wege­steine.

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
22109289298 CannewitzRothnauß­litz nach StachaAbzweig nach Leutwitz4851 JA 
222  DemitzSchmölln nach WölkauAbzweig nach Bischofs­werda4851 neinam südlichen Dorf­ausgang
223  MedewitzDemitz-Thumitz nach Mede­witzAbzweig nach Roth­naußlitz und Waldweg zum Gut Mede­witz4851 nein 
22409304078 MedewitzDemitz-Thumitz nach Spitt­witzAbzweig nach Gaußignein JA 
22509304109 MedewitzGut Medewitz nach GaußigGut Medewitz nach Zockau4851 JA 
226  MedewitzDemitz-Thumitz nach Spitt­witzGut Medewitz nach Zockau4851 JA 
230  PohlaSchönbrunn nach Tschen­dorfAbzweig nach Pohla und Stacha4851 JA 
23109289303 Pott­schapp­litzStacha nach Canne­witzGroß­hänchen nach Wölkau4851 JASteht beim Orts­teil Neupott­schapp­litz; im Dokument des Denkmal­amts falsch verortet.
232  Pott­schapp­litzGroß­hänchen nach Wölkau 4851 JAam südlichen Dorf­ausgang
23309289289 Rothnauß­litzinnerorts, Straße nach CarlsdorfAbzweig nach Zockaunein JA 
23409289278 StachaTaschen­dorf nach WölkauPohla nach Canne­witznein JA 
23509289304 StachaPohla nach Canne­witzAbzweig nach Leut­witz4851 JAwird teil­weise auch unter Pott­schapp­litz aufge­führt
23609304079 WölkauDemitz-Thumitz nach StachaAbzweig nach Pott­schapp­litz4851 JA 
239  ThumitzDemitz nach StachaAbzweig nach Mede­witz (heute Birken­roder Straße)4851 neinauf dem Meß­tisch­blatt von 1911
Tabelle 2: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Demitz-Thumitz.

An den Gemarkungs­grenzen zu Cossern (Gemeinde Dober­schau-Gaußig) und Taschen­dorf (Gemeinde Burkau) standen zwei weitere Wege­steine, die jeweils dort aufge­listet werden.


Kubschütz

Wegesteine bei Canitz-Christina.

Übersichts­karte zu vorhan­denen (blauer Kreis) und verschwun­denen (roter Kreis) Wege­steinen zwischen Neu­pursch­witz und Waditz und zwischen Baschütz und Kumschütz nach Angaben des Meß­tisch­blatts 4653. Der rechte Teil der Grafik liegt außerhalb der Gemeinde Kub­schütz und somit hiesiger Betrachrung.


Radibor

In Radibor wurden 2019/2020 etwa zehn Wege­steine von einer lokalen Gruppe gesäu­bert und mit zwei­sprachigen Ortsan­gaben be­schriftet. Dies müssen nicht notwendiger­weise die ursprüng­lich im 19. Jahr­hundert ge­nannten Orte sein.

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
601  BornitzNeubornitz, Luttowitz nach LubachauAbzweig nach Bornitz4752 nein 
60509253195 BrohnaOrtsmitte neben Betkreuz nein JAzweisprachig restauriert
60609253197 BrohnaRadibor nach LuppaBrohna nach Camina4752 JAzweisprachig restauriert
61009253187 CaminaEinfahrt in den Ort von Radibor aus, gegen­über Betkreuz 4752 JAZwei­sprachig restau­riert. Das Denk­malamt lokali­siert den Wege­stein fälsch­lich an einer anderen Stelle außer­halb des Ortes. Siehe hierzu meine Ausfüh­rungen.
611neben 09306769 CaminaCamina nach CrostaLomske nach Luttowitz4752 JAZwei­sprachig restau­riert. Als Ort wird auch der Orts­teil Grün­busch genannt. Die Wiki­pedia lokali­siert den Wege­stein fälsch­lich an einer Kreu­zung weiter südlich. Siehe hierzu meine Ausfüh­rungen.
612  CaminaCamina nach Groß­dubrauLomske nach Luttowitz4752 nein 
613  CaminaCamina nach Groß­dubrauAbzweig nach Lomske am Betkeuz4752 nein 
615  CöllnBautzen nach Königs­wartha (B 96)Abzweig nach Camina4752 neinauf dem Meß­tisch­blatt von 1915
61609253093 Cöllninnerorts gegen­über Betkreuz, Straße nach RadiborAbzweig nach Kron­först­chennein JAzwei­sprachig restau­riert
619  Drobenam Nordrand des Hahnen­bergesWeg von Luppa über #625475251.2923 N
14.3993 E
?? 
620  Drobenam südwest­lichen DorfrandWeg nach Nordwest4752 neinder eine von mglw. zwei Steinen
621  Drobenam südwest­lichen DorfrandWeg nach Luppa4752 neinder andere von mglw. zwei Steinen
625  Forst MilkelLuppa nord­wärts zum Hahnen­bergLuppe­dubrau nach Droben4752 JAetwa ein Kilo­meter südwest­lich von #626, führt u. a. zu #652
626  Forst MilkelLomske Rich­tung Hahnen­bergLuppe­dubrau nach Droben4752 JAetwa ein Kilo­meter nord­west­lich von #627
627  Forst MilkelLuppa nach DrobenLomske Rich­tung Hahnen­berg4752 JAan der Straße von Luppa nach Lomske am Knick beim Gut Bocka
631  Groß­brösernGroß­brösern nach Schmoch­titzAbzweig Rich­tung Groß­welka4752 nein 
634  LippitschHerms­dorf nach MilkelAbzweig nach Oppitz am nordwest­lichen Dorfrand4652 neinführt im Ort zu #635 und #636
635  LippitschOppitz nach MilkelAbzweig nach Lippitsch4652 JA 
636 LippitschOppitz nach Lippitsch (Südseite)Abzweig nach Herms­dorf4652 JAführt im Ort zu #634 und #635
637  LippitschAn der Albert­eicheHerms­dorfer Straße4652 nein 
638  LippitschLippitsch nach MilkelAbzweig nach Droben und Lomske4652 nein 
639  LippitschLippitsch nach Nordennordöst­lich des Wochus-Teichs4652 ??einer von zwei benach­barten Steinen
640  LippitschLippitsch nach Nordennordöst­lich des Wochus-Teichs4652 ??der andere von zwei benach­barten Steinen
641  LippitschOppitz nach MilkelLippitsch nach Droben4652 neinauf Meß­tisch­blatt von 1919
644  LomskeLuppa nach CrostaMilkel nach Lutto­witz4752 JA 
645  LomskeLomske nach CrostaAbzweig „Zur Adria“4752 nein 
646  LomskeLomske nach Milkelehemaliger Abzweig nach Droben4752 nein 
650  LuppaQuoos nach LuppaAbzweig nach Schmoch­titz (west­lich von Luppe­dubrau)4752 JA 
651  LuppaLuppa nach Droben bzw. LomskeAbzweig rechts am o­tlichen Dorf­ende4752 nein 
652  LuppaLuppa nach Luppe­dubrauAbzweig zum Hahnen­berg direkt am nörd­lichen Dorf­rand4752 JAführt zu #625, zwei­sprachig restau­riert
65509253200 Luppe­dubrauStraße von LuppaWeg durch den Forst Milkel nach Droben4752 JAzwei­sprachig restau­riert
656  Luppe­dubrauWegkreuzung am west­lichen Dorfrand 4752 nein 
657  Luppe­dubrauLuppe­dubrau nach Holsch­dubrauan der Haus­gruppe Schmoch­titz4752 nein 
66109253183 Lutto­witzLomske nach LubachauRadibor nach Quatlitz4752 JAzweisprachig restauriert
665  MilkelMilkel nach LomskeAbzweig nach Droben4752 nein 
666  MilkelMilkel nach LomskeAbzweig nach Oppitz4752 nein 
667  MilkelMilkel nach KlixAbzweig nach Crosta (Feldweg)4752 JA 
668  MilkelLomske nach KauppaMilkel nach Crosta (Feldweg)4752 ?? 
672  MilkwitzLoga nach RadiborAbzweig nach Groß­brösern4752 nein 
673  MilkwitzLoga nach RadiborAbzweig nach Stroh­schütz4752 nein 
677  QuoosB 96Milkwitz nach Quoos4752 JASiehe .
68109253174 RadiborMilkwitz nach RadiborAbzweig nach Quoosnein JAzweisprachig restauriert
682  RadiborRadibor, auf dem zen­tralen Dorf­platz nein JAzweisprachig restauriert
683  RadiborRadibor nach BornitzAbzweig nach Klein­welka (Feldweg)4752 nein 
687  Stroh­schützWeg von MilkwitzUmgehung von Stroh­schütz4752 neinneben dem Betkreuz am östlichen Dorf­ausgang
68809253018 Stroh­schützStroh­schütz nach LöschauUmgehung von Stroh­schütz4752 JAzweisprachig restauriert
692  WesselMilkel nach Raudenan den Teichen nörd­lich von Teicha Abzweig nord­westlich nach Wessel4652 nein 
693  WesselWessel Rich­tung RaudenAbzweig nach Norden zur Milkeler Heide4652 ??am nordöst­lichen Dorfrand
694  WesselMilkel nach Raudenöstlich von Wessel Abzweig dorthin nach Wessel4652 nein 
695  WesselMilkel nach Raudenam Raudener Teich Abzweig nach Norden4652 JA 
696  WesselMilkel nach Rauden, nach dem Abzweig von #695Querweg nördlich entlang des Dürerlug- und des Raudener Teiches, kommt von #6394652 ??auf dem Meß­tisch­blatt von 1919
697  WesselMilkel nach Rauden, nach dem Abzweig von #695, dort nach Norden etwa 200 Meter 465251.327 N
14.471 E
?? 
Tabelle 6: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Radibor.
Wegesteine nördlich von Milkel.

Einstmals vorhan­dene Wege­steine bei und nörd­lich von Lip­pitsch und Wessel nach Angaben des Meß­tisch­blatts 4652.


Neschwitz

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
701  CaßlauNaußlitz nach EutrichWaldweg von Dober­schütz nach Norden475151.2928 N
14.2657 E
neinstand an der Grenze zu Gemar­kung Nauß­litz
702  CaßlauWaldweg von Dober­schütz nach NordenAbzweig nach Ralbitz475151.2909 N
14.2649 E
??steht bzw. stand an der Grenze zu Gemar­kung Nauß­litz, knapp 100 m südwest­lich von #701
703  CaßlauCaßlau nach NaußlitzFeld-/Waldweg von Dober­schütz nach Norden475151.2856 N
14.2659 E
eher
nicht
stand an der Grenze zu Gemar­kung Nauß­litz
704  Dober­schützCaßlau nach ZernaFeld-/Waldweg von Dober­schütz nach Norden475151.2802 N
14.2633 E
nein 
705  CaßlauCaßlau nach ZernaAbzweig nach Nauß­litz inner­orts4751 nein 
706  CaßlauCaßlau nach Nesch­witzAbzweig nach Zescha4751 nein 
707  CaßlauCaßlau nach ZeschaAbzweig nach Niesen­dorf4751 neinetwa 100 m nord­östlich von #706, der Abzwei­gung von der Straße nach Nesch­witz
71109253279 Dober­schützDober­schütz nach NaußlitzAbzweig Feld-/Waldweg von Dober­schütz nach Norden4751 JA 
71209253280 Dober­schützin Dober­schützVerzwei­gung nach Horka und Nauß­litz4751 JA 
713  Dober­schützCaßlau nach JeßnitzDober­schütz nach Zescha475151.2755 N
14.2805 E
??im Wald nord­östlich von Dober­schütz, an der Grenze zur Gemar­kung Lomske
714  Dober­schützCaßlau nach JeßnitzDober­schütz nach Lomske475151.2696 N
14.2815 E
neinim Feld östlich von Dober­schütz, an der Grenze zur Gemar­kung Lomske bei Lissa­hora, erwa 500 m südlich von #713
715  Dober­schützDober­schütz nach JeßnitzAbzweig nach Neu-Pusch­witznein51.2662 N
14.2737 E
neinhypothe­tisch; unklar, ob hier jemals ein Wege­stein aufge­stellt wurde
716  LomskeDober­schütz nach Neu-Pusch­witzJeßnitz nach Lomske4751 JA 
71709253276 LomskeNesch­witz nach Dober­schützAbzweig nach Jeßnitz4751 JAam west­lichen Dorfrand
71809253322 LomskeNesch­witz nach Dober­schützPuschwitz nach Zescha4751 JAan der Bus­halte­stelle des Dorfes
722  ZeschaCaßlau nach Nesch­witzDober­schütz nach Zescha475151.2788 N
14.2921 E
nein 
723  ZeschaCaßlau nach Nesch­witzAbzweig nach Luga475151.2777 N
14.2948 E
JA 
724  Zescha / Nesch­witzCaßlau nach Nesch­witzLomske nach Zescha475151.27675 N
14.3014 E
nein 
725  ZeschaZescha nach LomskeAbzweig nach Dober­schütz475151.2809 N
14.3071 E
neinWege hier nicht mehr vor­handen
726  ZeschaZescha nach CaßlauAbzweig nach Lomske und Dober­schütz475151.2841 N
14.3116 E
neinWeg nach Lomske nicht mehr vor­handen, am Modell­flugplatz
727  ZeschaNesch­witz nach Niesen­dorfAbzweig nach Caßlau4751 nein 
72809253320 ZeschaNesch­witz nach Niesen­dorfDorfmitte, Straße zur B 964751 JA 
729  ZeschaBautzen nach Königs­wartha (B 96)Abzweig nach Zescha4751 nein 
730  ZeschaBautzen nach Königs­wartha (B 96)Wege nach Osten und Nord­osten in den Wald475151.2947 N
14.3277 E
eher
nicht
einfache schmale Beton­säule
735  HolschaJohns­dorfer Weg nach NordenOppitzer Weg nach Norden475251.2924 N
14.3729 E
??am Rande des Kies­abbau­gebietes nörd­lich von Holsch­dubrau 
736  HolschaJohns­dorfer Weg nach SüdenOppitzer Weg nach Süden475251.2918 N
14.3723 E
??am Rande des­selben Kies­abbau­gebietes
737  HolschaJohns­dorfer Weg nach Süden 475251.2897 N
14.3709 E
??am Rande des­selben Kies­abbau­gebietes
738  Holsch­dubrauLuppedubrau nach Westen (Zescha ?)Johns­dorf nach Quoos4752 neinam nörd­lichen Dorf­rand
739  Holsch­dubrauHolsch­dubrau nach Luppe­dubrau (Feldweg)Johns­dorf nach Quoos4752 JAam südöst­lichen Dorf­rand
740  HolschaHolsch­dubrau nach NeudorfAbzweig nach Holscha und weiter nach Nesch­witz4752 JA 
741  NeudorfBautzen nach Königs­wartha (B 96)Neudorf nach Holsch­dubrau4752 neinauf dem Meß­tisch­blatt von 1915
742  NeudorfBautzen nach Königs­wartha (B 96)Neudorf nach Oppitz4752 neinsog. Oppitzer Weg, auf dem Meß­tisch­blatt von 1915
746  Nesch­witzZescha nach Nesch­witzAbzweig nach Neudorf4751 neinauf dem Meß­tisch­blatt von 1912
747  Nesch­witzNesch­witz nach Dober­schützAbzweig nach Caßlau4751 neinauf dem Meß­tisch­blatt von 1912, Vor­gänger von #748
748  Nesch­witzNesch­witz nach Dober­schützAbzweig nach Caßlau4751 JAnach dem Bau der Brücke über die Strecke nach Hoyers­werda, 1912 wohl noch nicht vor­handen, evtl. Verla­gerung von #747
749  Nesch­witzNesch­witz nach Pusch­witz und WetroCaßlau nach Luga4751 neinauf dem Meß­tisch­blatt von 1912
750  Nesch­witzNesch­witz nach SaritschCaßlau nach Luga4751 neinWege­stein am Südrand von Nesch­witz
751  Nesch­witzNesch­witz nach SaritschCaßlau nach Luga4751 JAWege­stein etwa 100 m weiter südlich Rich­tung Uebigau
755  UebigauNesch­witz nach SaritschAbzweig Richtung B 96 nach Luga4752 JAnördlich von Uebigau
756  UebigauNesch­witz nach SaritschAbzweig zum Wind­mühlen­berg (und nach Wetro)4752 neininnerorts
757  UebugauKrinitz nach WetroAbzweig am Wind­mühlen­berg nach Uebigau 475151.2496 N
14.3216 E
nein 
758  KrinitzNesch­witz nach SaritschKrinitz nach Wetro4752 nein 
76209253317 SaritschNesch­witz nach Panne­witzSaritsch nach Wetro4751 JA 
76309253316 SaritschNesch­witz nach Panne­witzSaritsch zum Wind­mühlen­berg4751 JA 
764  SaritschDorf­mitte zum Wind­mühlen­bergDorf­mitte nach Nesch­witz4752 nein 
76509253307 Panne­witzNesch­witz nach Weid­litzAbzweig nach Neu­lauske4751 JA 
766  Panne­witzam nordwestl­ichen Dorf­ausgangAbzweig nach Neu­lauske4752 neinWeg nach Neu­lauske nicht mehr vor­handen
769  Weid­litzWeid­litz nach GuhraAbzweig nach Pusch­witznein JA 
770  Weid­litzWeid­litz nach Guhra bzw. Pusch­witzNeu­lauske nach Panne­witz4751 JAWeg nach Panne­witz nicht mehr vor­handen
771  Weid­litzPanne­witz nach Dreikret­schamAbzweig nach Guhra und Pusch­witz4751 JA 
77609253303 LogaDreikret­scham nach Milk­witzAbzweig nach Schmoch­titznein JA 
777  LogaLoga nach Milk­witzAbzweig nach Stroh­schütz4752 neinWeg nicht mehr vor­handen
77809253306 LogaLoga nach Milk­witzAbzweig nach Luga4752 JA 
785  LugaBautzen nach Königs­wartha (B 96)Luga Südseite nach Quoos4752 nein 
786  LugaBautzen nach Königs­wartha (B 96)Luga Nord­seite nach Quoos4752 nein 
787  LugaBautzen nach Königs­wartha (B 96)Abzweig nach Uebigau4752 nein 
788  LugaBautzen nach Königs­wartha (B 96)Abzweig nach Luga Nord­seite4752 neinetwa 100 m nörd­lich von #787
789  Luga#787 nach Uebigau#788 nach Luga Nord­seite475251.2555 N
14.3491 E
neinetwa 100 m südwest­lich von #788 und etwa 100 m nord­westlich von #787
Tabelle 7.1: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Neschwitz.

Königswartha

Neben dem Wegestein in Niesen­dorf (Niža Wjes) finden sich nach­folgend Steine, die derart direkt an der Grenze von Nesch­witz zu Königs­wartha stehen (gestan­den haben), daß mir eine Zuord­nung zu der einen oder anderen Gemeinde schwer fällt.

Wegestein in Niesendorf.

Am nördlichen Rand des Dorfes ging einst der Weg nach Eutrich ab. Deshalb steht hier ein Wege­stein. Nach der Ver­legung der nach Eutrich führen­den Straße etwas weiter nach Norden wurde er funk­tionslos und zeigt nunmehr brav in südlicher und nörd­licher Rich­tung einige Ziele an. Nämlich Königs­wartha, Eutrich und Zescha.

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
796  Niesen­dorfZescha nach Königs­warthaeinstiger Abzweig nach Eutrich4651 JA 
797  Zescha / Neudorf (K'wartha)Alte Straße 475251.2983 N
14.3386 E
?? 
798  Neudorf (N'witz) / Johns­dorfLuppe­dubrauer Weg 475251.2964 N
14.3535 E
?? 
Tabelle 7.9: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine an der Grenze zu Königs­wartha und in Niesen­dorf.

Puschwitz

Puschwitz ist eine Gemeinde im sorbisch-deut­schen Misch­gebiet mit einem ausge­sprochen demo­kratischen Selbst­verständ­nis. Wie im klassi­schen Athen eines Perikles und Sokrates sind seit der demo­kratischen Wende von 1990 Frauen und Sklaven vom politi­schen Alltag im Gemeinde­rat ausge­schlossen. Männer stellen Männer­listen auf, und falls sich eine Frau erdreis­tet, dennoch zu kandi­dieren, wird sie auch von den Pusch­witzer Frauen ausge­siebt.

Teile des Gemeinde­gebietes sind durch Braun­kohlea­bbau devas­tiert und nach­träg­lich ver­müllt worden. Während für das erste die DDR verant­wortlich zu machen ist, ist der nach­folgende Müll­tourismus Teil der west­lichen Strategie der blühen­den Land­schaften . Die Männer­runde von Pusch­witz hat dies wie begleitet? Ach ja, die ist ja mit Motorrad­rennen beschäf­tigt. 

Einige Wegesteine haben den Tagebau und die Deponie nicht überlebt, ebenso manche alte Wege. Ich vermute, es hat auch einmal Wege­steine im Dorf Pusch­witz und in Guhra gegeben. Auf den alten Karten habe ich jedoch keinen Hinweis darauf gefunden.

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
801  GuhraLauske nach WetroGuhra nach Weidlitz4751 eher
nicht
 
802  GuhraPusch­witz bzw. Wetro nach LiebonGuhra nach Weidlitz4751 neinam Windpark; hier steht nur noch ein Betkreuz.
805  JeßnitzPusch­witz nach Crost­witzAbzweig nach Räckel­witz4751 neinam west­lichen Dorfrand
806  JeßnitzPusch­witz nach Crost­witzAbzweig nach Dober­schütznein JADorfmitte
807  JeßnitzJeßnitz nach Dober­schützAbzweig nach Lomske4751 JA 
81009253131 LauskeCrost­witz nach WetroAbzweig nach Nuck­nitz und Paßditz4751 JAzerstört
811  LauskeLauske nach StorchaLiebon nach Wetro, vorbei an #8024751 neinauf dem Meß­tisch­blatt von 1912
81409253153 Neu-Pusch­witzLomske nach Pusch­witzDober­schütz nach Wetro4751 JA 
815  Pusch­witzPusch­witz nach Weid­litzLauske nach Wetro4751 neindurch Braun­kohle­tagebau ver­schwunden
81809253145 WetroLauske über Wetro nach Nesch­witzDober­schütz nach Saritsch4751 JAnörd­licher Stein im Dorf
81909253146 WetroLauske über Wetro nach Nesch­witzDober­schütz nach Saritschnein JAsüd­licher Stein im Dorf
820  WetroDober­schütz nach SaritschAbzweig auf den Wind­mühlen­berg4751 neinan der Deponie­einfahrt
Tabelle 8.1: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Pusch­witz.

Crostwitz

Crostwitz ist tief­katholisch und der Gemeinde­rat spricht sorbisch. Im Gegen­satz zur Nachbar­gemeinde Pusch­witz ist es hier 2019 und 2024 gelungen, jeweils eine Frau in das Gremium einzu­schmuggeln. Eine.

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
83109228350 CaseritzCrost­witz nach HöfleinKuckau nach Räckel­witz und Horka4751 JAmit Angabe 1854
83209301493 Crost­witzCrost­witz nach HöfleinAbzweig nach Kuckau4751 JA 
833  Crost­witzCrost­witz nach JeßnitzAbzweig nach Storcha4751 neinauf dem Meß­tisch­blatt von 1912
83509228347 Crost­witzCrost­witz nach Nauß­litzAbzweig nach Horka4751 JA 
83609228346 Crost­witzCrost­witz nach Nauß­litzevtl. einst­mals Abzweig nach Räckel­witz4751 JAetwa 200 m nord­west­lich vom vorigen, neben einem Bild­stock
837  Crost­witzCrost­witz nach Nauß­litzRäckel­witz nach Jeßnitz4751 nein 
838  Crost­witzCrost­witz nach Nauß­litzCaseritz nach Horka4751 neinetwa 200 m nörd­lich vom vorigen
84209228367 HorkaCrost­witz nach HorkaRäckel­witz nach Jeßnitz4751 JAsüdlich von Horka
843  HorkaHorka nach Neu­dörfelAbzweige nach Räckel­witz und Gränze4751 JAauf der Anhöhe nord­west­lich von Horka
844  HorkaHorka nach Doberschütz??4751 neinam nordöst­lichen Dorfrand
84809228365 KopschinPrautitz nach Lehn­dorf??nein JAam südwest­lichen Dorfrand
85009228360 NucknitzCrost­witz nach StorchaPrautitz nach Lehn­dorf4751 JAmit Abzweig nach Nucknitz
851  NucknitzCrost­witz nach StorchaLauske Rich­tung Süden4751 neinan der Kreu­zung steht nur noch das Betkreuz
852  NucknitzNucknitz nach Storcha (Fisch­weg)Abzweig zur Zie­gelei Lehn­dorf4751 neinam öst­lichen Dorf­ausgang
863  NucknitzNucknitz nach Storcha (Fisch­weg)Abzweig nach Paßditz4751 neinFeldweg ab Abzweig nach Storcha nicht mehr vor­handen
857  PrautitzCrost­witz nach StorchaAbzweig nach Prautitz4751 neinam west­lichen Dorf­rand; dort steht nur noch das Betkreuz
858  PrautitzNucknitz nach JeßnitzAbzweig nach Prautitz4751 neinam öst­lichen Dorf­rand
Tabelle 8.2: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Crost­witz.

Panschwitz-Kuckau

Dessen Gemeinderat konnte sich mit dem von Crost­witz nicht darauf einigen, welche Sprache auf den Sitzungen benutzt werden soll, sollten beide Gemeinden zusammen­gehen. Also blieben sie getrennt. Wie wäre es mit Simultan-Über­setzung? Oder einem Sprach-Integra­tionskurs für die deutschen Rats­herren?

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
87109304324 KuckauPansch­witz nach Crost­witzAbzweig nach Caseritz4751 JAvor der Einfahrt zum Ortsteil Alte Ziegel­scheune
Tabelle 8.4: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Pansch­witz-Kuckau.

Burkau

Durch Burkau fuhr einstmals eine Eisen­bahn. Jetzt dröhnt durch die Gemeinde nur noch die Autobahn.

Lfd. Nr.Objektnr.
Denk­malamt
Bestands­nr.
Forschungs­gruppe
OrtStraße oder Weg von … nachkreuzt Straße oder Weg von … nach oder zweigt ab nachauf Topo?Geodatenvor­handen?Bemerkung
931  Burkau  4751 JA 
Tabelle 8.5: Zusammen­stellung aller früheren und heutigen Wege­steine auf der heutigen Fläche der Gemeinde Burkau.

Anmerkungen

Am Ende der angeklickten und eingefärbten Anmerkung geht es mit dem Return ( ⏎ ) zum Text zurück.

  1. Laut Meßtisch­blatt von 1940 soll sich an der Südwest­ecke der Kreu­zung ein weiterer Wege­stein be­funden haben. Dies ist vermut­lich ein mitge­schleppter Fehler der Karte. Das Meß­tisch­blatt von 1915 zeigt an der NO-Ecke einen anderen Stein, viel­leicht ein Bet­kreuz, vielleicht auch den kleinen Stein, der heute zwischen dem Wege­stein und dem Orts­flur­grenz­stein von Quoos steht. Der Wege­stein war deshalb an der SW-Ecke einge­zeichnet. Für die Karte von 1940 wurde der Was-auch-immer-für-ein-Stein durch den Wege­stein ersetzt, aber ver­gessen, den zunächst an der SW-Ecke plazier­ten Stein zu ent­fernen.   
  2. Eine Vorstellung von der Land­schafts­zerstörung eines solchen Kies­tagebaus kann ein Luft­bild ver­mitteln. Eine klaffende Wunde im Wald­bestand.   
  3. Siehe auch die knappen Aus­führungen zur Deponie Wetro auf KuLaDig.   
  4. Vor einigen Jahren kam eine Männer­runde in Pusch­witz auf den glor­reichen Gedanken, eine Motor­räder-Dreiecks­fahrt auf dem kleinen Gemeinde­gebiet durch­zuführen. Das war so schön, daß nach 2018, 2022 und 2024 gleich schon 2025 das nächste Event statt­finden soll. Brummm, brummmm, brummmmm!